Der Bildhauer

Seine ersten großen Erfolge erzielt Grümmer mit der Gestaltung von Wandbildern (z.B. Europa-Mosaik im Kölner Rathaus) und Kirchenfenstern. Das war es, was er als Student zunächst auch in seiner Werkschulklasse für "Monumentale Wandmalerei" gelernt hatte, so Grümmer später zu seinen künstlerischen Anfängen. Während seines Rom-Stipendiums sieht er dann mit eigenen Augen die Mosaiklegekunst der antiken Künstler, ist beeindruckt, läßt sich inspirieren und entdeckt für sich die Möglichkeit, Wandbilder auch auf den Boden zu legen. Damit beginnt seine Beschäftigung mit Fußbodengestaltungen.

Waren es zuvor insbesondere Zink und Gußmetall und Restmaterialien aus der väterlichen Klischeewerkstatt, mit denen er seine Skulpturen gestaltet, so fasziniert ihn in den frühen 1960er Jahren der Werkstoff Beton. Er nutzt die große Plastizität des Betons insbesondere für seine Arbeiten auf dem Kölner Universitätsgelände (im Team von Rolf Gutbrod) und für den Brunnen vor der Kölner Oper. Dabei entwickelt er eine Technik, den flüssigen Beton in mit Folien ausgelegte Verschalungen so einzubringen, dass das Material faltenähnliche, textile, skulpturale Strukturen und skulpturale Formen bekommt.

Später wird der Mayener und Mendiger Basalt zu seinem bevorzugten Arbeitsmaterial zur Gestaltung von Brunnen und Außenanlagen, aber auch im Bereich der Bildenden Kunst. Grümmer arbeitet ab Mitte der 1960er Jahre direkt vor Ort in den Eifeler Steinbrüchen. 

 

Leben

Werk

Der Maler

Der Stadtgestalter

Der Bildhauer

Opernbrunnen, Köln

Universitätsgelände, Köln

Auswärtiges Amt, Bonn

Der Schmuckgestalter

St. Maternus, Köln

Kartäuserkirche, Köln

Bilderstrecken

Ausstellungen

Das Buch

Medienberichte

Verkauf

Die Unterstützer

Kontakt

7. September bis 5. Oktober 2017

HANDFESTE BEGEHRLICHKEITEN UND EROTISCHE SPIELEREIEN. Malerei, Grafik, Plastiken im KulturRaum[Altstadt] und Weitere Informationen

Rückblick 2016: Ausstellungen

WORT UND BILD im Werk von Jürgen Hans Grümmer, in der Kölner Kartäuserkirche. Mehr

Zweiter Standort war das Treppenhaus der Kölner Industrie- und Handelskammer: mit TAGESKALENDERn. Mehr

St. Maternus: DIE FRAGE NACH DEM ORT. Großformatige Papierarbeiten beigehängt zu dem zur Zeit dort befindlichen Werk "Karfreitag auf der Severinstrasse". Mehr

EIN WANDERBUCH (erschienen September 2016) zu Arbeiten von Grümmer im öffentlichen Raum ist noch erhältlich. Hrsg. von Dr. Johannes Stahl, mit Texten von Wolfgang Betz,  Markus Greitemann, Judith Grümmer, Dr. Johannes Stahl und Erich Witschke.

Die erste Monografie zu Jürgen Hans Grümmer, erschienen im Oktober 2010, ist in Restbestände erhältlich.

Seit dem 25. Juli sprudelt er wieder: der Kölner Opernbrunnen

Ein Teilbereich des von Grümmer in den 1960er Jahren gestalteten Kölner Offenbachplatzes ist nun der Öffentlichkeit freigegeben worden. Zeitgleich wurde sein Opernbrunnen probehalber wieder in Betrieb genommen. Nun muss die Feinjustierung von Fontainenhöhe etc. erfolgen. Die Aufnahme des Probebetriebes wurde von den zahlreichen MedienvertreterInnen begleitet. Hier ihre Berichte.

Aktuell: Vereinbarung zum künstlerischen Urheberschutz auf dem Kölner Universitätsgelände

Zum Urheberrechtsstreit zwischen den Grümmer-Erben und der Kölner Universität wurde eine Eingung vereinbart. Mehr

Juni 2015: Neu aufgestellt im Auswärtigen Amt in Bonn

Nach vier Jahrzehnten sind Basaltskulpturen, die Grümmer in den 1970er Jahren für die Außenterrasse des Londoner Goethe-Instituts geschaffen hatte, ins Rheinland zurückgekehrt. Auf dem öffentlich einsehbaren Außengelände des Bonner Auswärtigen Amtes haben sie einen neuen repräsentablen Standort gefunden. Mehr

Seit Dezember 2014 in St. Maternus

Das Diptychon „Karfreitag in der Severinstraße“ (1990), ein Schlüsselwerk des Kölner Künstlers Jürgen Hans Grümmer ist aufgrund der renovierungsbedingten Schließung von St.Severin in die Kölner Maternuskirche umgezogen. Mehr